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    Unsere Rohdener Badeanstalt ist ein Gemeinschaftswerk der hiesigen Gemeinde. Die Planung durch den Bauingenieur Friedrich Watermann, unterstützt von dem damaligen Bürgermeister Friedrich Wittrock, so wie einem aufgeschlossenen Gemeinderat, erfolgte in seinen Anfängen im Jahre 1964. Als einziges geeignetes Baugelände war von Anfang an der "alte Zimmerplatz" unterhalb der Rohdener Kämpe vorgesehen, den man
    im Volksmund auch als " Ziegenbockswiese " bezeichnete, denn der vom Schneegrund herführende Bach
    sollte als Wasserspender dienen.

    Um die Kosten, die ein solches Bauvorhaben unumgänglich macht, so niedrig wie möglich zu halten, rechneten
    die Planer im vornherein auf die freiwillige und kostenlose Hilfe der örtlichen Vereine und der Einwohner, denn
    diese schienen zunächst für eine kleine Gemeinde wie Rohden, ohnehin unerschwinglich. Trotzdem begab
    man sich voll Optimismus an dasWerk.

    Nachdem die Pläne gefertigt und von den zuständigen Stellen genehmigt waren, wurde ein Arbeitsausschuß gebildet, der für den Einsatz der jeweiligen Arbeitsgruppen zuständig war.

    Bevor die Baumaßnahmen in Angriff genommen werden konnten, galt es, das unebene Gelände zu planieren
    und den Bach zu begradigen und zu verrohren. Bereits diese Vorarbeiten nahmen sehr viel Zeit in Anspruch
    und nur der tatkräftigen Mithilfe aller war es letztlich zu verdanken, daß dieses Gemeinschaftswerk in
    zweijähriger Bauzeit, die allerdings nicht ganz ohne Krisen überstanden wurde, vollendet werden konnte.
    Ein Teil der Helfer leistete mehr als 100 Arbeitsstunden, die unentwegten sogar mehr als 500.

    Der Festakt, der am 5.Juni 1966 stattfand, war mit einem Zeltfest verbunden. Der Name " Waldbad " wurde in einem Schülerwettbewerb ermittelt. Von den eingegangenen Vorschlägen fiel die Wahl auf die von
    Magdalene Käse abgegebene Bezeichnung " Waldbad ", die mit einem Buchpreis prämiert wurde.

    Abschließend konnte gesagt werden, dank der vielen freiwilligen Leistungen betrugen die Gesamtkosten nur
    226 000 DM.

    In den Wintermonaten 1968/69 wurde zur Verbesserung der Wasserqualität eine Umwälzanlage eingebaut.
    Seit 1973 wird das Bad beheizt, so dass selbst an kühleren Tagen eine angenehme Wassertemperatur, die
    nicht unter 23 Grad liegt, erreicht wird.

    Inzwischen ist das Waldbad Rohden auch über die Grenzen unseres Dorfes bekannt geworden.

  • Von der Bürgerinitiative zum Betreiberverein.      Weiter