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Vereinsheim und Sportplatz

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TuS Rohden-Segelhorst

Der Turn- und Sportverein Rohden wurde am 26. Mai 1965 von sportbegeisterten
Rohdener Bürgern gegründet; erster Vorsitzender wurde Ludwig Grote.
Auf der ersten Generalversammlung des Vereins, am 16. Juli 1965, stellten die
Mitglieder die Weichen für die Zukunft: Satzung, Beiträge, Sportkleidung,
Vereinswappen, Vereinsfarben, Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder.
Neben der Fußballsparte gründete man auch eine Leichtathletiksparte, auch
an eine Frauengymnastiksparte wurde gedacht. Im Protokoll der Vorstandssitzung
vom 15.12.1965 ist dann zu lesen: "Das Frauenturnen kann nunmehr durchgeführt
werden. Die Turnhalle Hess. Oldendorf steht an bestimmten Tagen zur Verfügung."

Mit Schreiben vom 13.6.1965 wurde dem Landessportbund die Gründung des
Vereins mitgeteilt und gleichzeitig um Zuschuss zur Beschaffung von Sportgeräten
nach den „Richtlinien - Aktion zur Ausbreitung des Sports" gebeten.

Im August 1965 beantragte der Verein die Aufnahme in den Niedersächsischen
Fußballverband, da in der Serie 1965/66 mit einer Herrenmannschaft an den
Punktspielen teilgenommen werden sollte. Allerdings stand noch kein eigener
Sportplatz zur Verfügung, so dass man auf Hilfe von benachbarten Vereinen
angewiesen war. 1966/67 wurde der Sportplatz (neben dem Waldbad)
weitgehendst fertiggestellt; die offizielle Einweihung fand aber erst 1969 statt.

Selbstverständlich kam auch das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz. Im März
1966 veranstaltete der Verein seinen ersten Sportlerball in der Weinschänke
Rohdental. Diese Veranstaltung ist in den nächsten Jahrzehnten unter dem Namen
Sportlerball im Karneval" zu einem festen Begriff im dörflichen Leben geworden.
Neben dem Sportlerball beteiligte sich der TuS an den Zeltfesten, richtet seit 1990
regelmässig eine Maifeier aus  und bietet noch andere Veranstaltungen z.B.
Preisskat, Busfahrten u. a.  für seine Mitglieder und Freunde des Vereins an.

Durch das permanente Anwachsen der Mitgliederzahl des Vereins ergab sich die Notwendigkeit eines Turnhallenbaus. Bis dieses Vorhaben allerdings realisiert werden
konnte, wurde der Saal des Dorfkruges in Segelhorst angemietet, um dort Sport zu treiben

1970 wurde Henry Lambrecht zum ersten Vorsitzenden gewählt.
Der Verein bot 1971 Sport in folgenden Sparten an: Tischtennis, Fussball, Kinderturnen
Frauengymnastik, Schwimmen, Faustball/Prellball

Die Mitgliederversammlung beschloss am 9.2.1973 den Bau einer Turn- bzw. Gymnastikhalle auf dem Gelände hinter der Schule Rohden. Im Juni 1974 wurde die Halle offiziell eingeweiht. 134 freiwillige Helfer leisteten 5600 Arbeitsstunden und trugen dazu bei, dass die Baukosten nicht mehr als 180.000,-- DM betrugen. Durch den Turnhallenbau konnten nun auch die Kinder des Schulverbundes regelmäßig Sportunterricht in einer gut ausgestatten Turnhalle erhalten.

Auf Beschluß der Generalversammlung vom 17.2.1977 wurde der langjährige Kassenwart des Vereins „Opa" Wilhelm Simon zum Ehrenmitglied ernannt.

In den Jahren 1974 - 1980 gründete der Verein u. a. noch eine Volleyball , eine
Karate- und eine Basketballsparte, später noch eine Badminton und Wandersparte.
1982 wurde eine Fussballdamenmannschaft aufgestellt. Ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben war die Fahnenweihe am 15.10.1983.

1984/85 baute man im Zuge des Baus einer Zweigstelle der Stadtsparkasse Hess. Oldendorf im Schulgebäude einen Geräteraum an die Sporthalle an.

Am 31.12.1988 kündigte die Stadt Hess. Oldendorf den Nutzungsvertrag zwischen
der Stadt und dem TuS Rohden-Segelhorst über die Nutzung der Turnhalle. Die
Halle, die bis dahin im Besitz des Vereins war, ging nun in den Besitz der Stadt
über.

1990 feierte der TuS im Rahmen eines Zeltfestes sein 25-jähriges Bestehen.
1991 wurde die Tanzsparte gegründet.

1992 wählte die Mitgliederversammlung Bernd Buschmüller zum ersten
Vorsitzenden, da Henry Lambrecht nach 22 Jahren Vereinsarbeit nicht mehr
kandidierte. H. Lambrecht und sein Stellvertreter Friedhelm Wendt wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
1992 fand nach 1985 zum zweiten Mal die Fussballstadtmeisterschaft in Rohden
statt.

Da der Sportplatz am Waldbad den Anforderungen nicht mehr genügte und nicht
mehr wesentlich zu verbessern war, diskutierte man seit Jahren über eine neue Sportanlage. Nach intensiven Gesprächen mit der Stadtverwaltung wurde als
neuer Standort des Gelände am Lohkamp (neben dem Festplatz) zwischen
Rohden und Segelhorst an der Landesstrasse als neuer Standort festgelegt. Nach Klärung aller baurechtlichen und finanzieller Fragen begannen im Sommer 1995
die Bauarbeiten und am 17. Juni 1998 konnten der Sportplatz und das neue
Vereinsheim offiziell eingeweiht werden

Weit über 750.000,-- DM wurden verbaut - Geld, welches in Form von Zuschüssen
der Stadt Hess. Oldendorf, des Landkreises Hameln-Pyrmont und des Landessportbundes, durch eine enorme Spendenbereitschaft der Rohdener und Segelhorster Bürger und Eigenmitteln aufgebracht wurde; aber natürlich auch
durch gewaltige Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und Bürger von Rohden
und Segelhorst. Durch diese vorbildhafte Leistung blieb der Verein wie in den Jahrzehnten zuvor schuldenfrei.

Im Sommer 2002 etablierte sich eine Budosparte, so dass die Mitgliederzahl weiter anstieg.

2003 wurde Michael Karsubke von den Teilnehmern der Mitgliederversammlung
zum ersten Vorsitzenden gewählt, da Bernd Buschmüller sich nach 11 Jahren Amtsführung nicht mehr zur Verfügung stellte. B. Buschmüller wurde durch
Beschluss der Versammlung Ehrenmitglied.

 Rückblickend läßt sich sagen, dass der TuS Rohden-Segelhorst sich kontinuierlich
weiter entwickelt hat. Dieser Verein ist heutzutage nicht mehr aus der Dorfgemein-
schaft Rohden-Segelhorst wegzudenken, sondern er ist ein wichtiges, ein gestaltendes Element dieser Gemeinschaft.

Folgende Zielsetzungen werden auch in der Zukunft das Vereinsleben bestimmen:

1. Breitensport

2. Amateursport

3. Jugendförderung

4. Gestaltung der Dorfgemeinschaft

5. Gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen

 Amateursport bedeutet nicht, dass keine sportlichen Erfolge angestrebt werden.
Alle Aktiven bemühen sich entsprechend ihrem Leistungsvermögen das Beste zu
geben.

Sportliche Höhepunkte im Vereinsleben waren z. B. die Erfolge der Herren­
mannschaft im Fussball:

Kreispokalsieger 1978, 1980, 1982

Pokalsiege und Meisterschaften der Fußballdamenmannschaft, sowie Pokalsiege
und Meisterschaften der Budo- und Tischtennissparte.